27.07.2019

Multiplikator-Event

Am Donnerstag, den 23. Mai 2019, organisierte die Asociación PROJUVEN eine Abschlusskonferenz, um das Projekt “Volunteers 4 All” und dessen Ergebnisse interessierten Interessengruppen vorzustellen.

Die leitende Person der Konferenz war Francesco Ruberto, Präsident und Projektleiter der Asociación PROJUVEN, während Georgi Kuzmanov, Koordinator von V4ALL und Vizepräsident von Alternativi International, eine Einführungsrede für die Konferenzteilnehmer hielt.

Die Asociación PROJUVEN nutzte ihre bestehenden Netzwerk- und Social-Media-Ressourcen, um die Veranstaltung zu bewerben. Alle Teilnehmer, die an den Projektaktivitäten teilnahmen, wurden eingeladen und über die Veranstaltung informiert. Die Hauptziele und -ziele der Veranstaltung waren die Förderung der Ergebnisse und Aktivitäten der Projekte sowie die Betonung der Bedeutung des Beitrags zum Erasmus+ Programm für die Umsetzung des Volunteers 4 All Projektes. Der Projektleiter der Asociación PROJUVEN, Francesco Ruberto, stellte das Projekt Volunteers 4 All und seine Leistungen vor:

-Umfragebericht

– E-Learning-Kurse (IO1)

– Volunteers 4 All Guide (IO2)

Alle verfügbaren Sprachen dieser Ausgabe wurden vorgestellt (Englisch, Bulgarisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch).

Die Hauptziele und -ziele der Veranstaltung waren die Förderung der Ergebnisse und Aktivitäten der Projekte sowie die Betonung der Bedeutung des Beitrags zum Erasmus+ Programm für die Umsetzung des Volunteers 4 All Projektes.

Das Hauptziel dieser Aktivität war ein: einerseits die Sensibilisierung für das Projekt, seine Ziele und Ergebnisse und andererseits die Schaffung der geeigneten Bedingungen für nachhaltige Ergebnisse nach der Förderperiode. Dazu bezog PROJUVEN Mitglieder der Zielgruppe, nicht nur ihres bereits etablierten Netzwerks ein, basierend auf einem soliden Verbreitungsplan, der von der Partnerschaft entwickelt und akzeptiert wurde. Es brachte Jugendarbeiter, Freiwillige, Projektmanager, Trainer, Pädagogen, Experten und Fachleute zusammen, um Ideen und Erfahrungen zu den V4A-Themen und den entwickelten IOs auszutauschen.

Hauptziel der Konferenz war es, die Betreiber von gemeinnützigen Organisationen und Interessengruppen über die Nutzung und den Betrieb der E-Learning-Kurse und Volunteers 4 All Guide zu informieren und sie zur Nutzung und Verbreitung dieser neuen Ressourcen zu ermutigen.

Im Nachmittagsteil der Konferenz wurden zwei Workshops für die Konferenzteilnehmer durchgeführt.

Am Ende der Konferenz wurden die Teilnehmer eingeladen, einen Fragebogen zur Online-Bewertung auszufüllen.

 

Folgenden Workshops wurden durchgeführt:

Workshop 1: Die Reise nach Europa beginnt auf Social Media.

Hauptredner: Rosalía Cano (Asociación EuropeYou)

Rosalía Cano präsentierte den Konferenzteilnehmern, wie Migranten und Flüchtlinge auf ihrer Reise nach Europa Soziale Medien nutzen. Die Teilnehmer der Konferenz entdeckten, wie Messaging-Apps wie WhatsApp und Viber Migranten und Flüchtlingen auf ihrem Weg zur Kontaktaufnahme mit Schmugglern, Freunden und Familien helfen, während das Internet-Mapping sicherstellt, dass sie sich nicht verlaufen.

Rosalía Cano präsentierte den Teilnehmern auch die App MY LIFE AS A REFUGEE, eine kostenlose App, die vom UNHCR entwickelt wurde (http://mylifeasarefugee.org/) und für iOS und Android entwickelt wurde, die es den Spielern ermöglicht, die gleichen lebensverändernden Entscheidungen zu treffen, die Flüchtlinge in einer lebensnahen Suche treffen, um zu versuchen zu überleben, in Sicherheit zu gelangen, sich wieder mit ihren Lieben zu vereinen und ihr Leben neu zu beginnen. Es folgte eine offene Diskussion und Debatte.

 

Workshop 2: Herausforderungen für NGOs – Umgang mit der Krise von Migranten und Flüchtlingen durch die Nutzung der wichtigsten Social Media-Kanäle

Hauptredner: Francesco Ruberto

Francesco Ruberto präsentierte die wichtigsten Facebook-Gruppen und Twitter-Konten, gefolgt von Flüchtlingen. Darüber hinaus erklärte er, dass Flüchtlinge schwer zu erreichen sind, NGOs und Behörden misstrauisch gegenüberstehen und nach sicheren Räumen und vertrauenswürdigen Vermittlern (in diesem Fall Social Media) suchen, die bodenständig sind und ihre Erfahrungen und Bedürfnisse verstehen und darauf eingehen können.

Abschließend beschrieb er, was NGOs und Freiwillige wissen müssen, um Migranten und Flüchtlingen in ganz Europa und Nordafrika über soziale Medien direkte Unterstützung zu bieten; welche Fragen Flüchtlinge stellen (Informationen über Grundrechte, wie man internationalen Schutz beantragt (politisches Asyl, Niveau des Aufnahmesystems usw.). Es folgte eine offene Diskussion und Debatte.

 

Schlussfolgerungen:

Die signifikanten Ergebnisse, die das Volunteers 4 All Projekt und die Partner bereits erzielt haben, wurden sehr produktiv bei den zielgerichteten, verwandten Interessengruppen beworben. Der Hauptvorteil der Veranstaltung war, dass Volunteers 4 Alle Ergebnisse als Mehrwertinstrumente begrüßt wurden und alle Teilnehmer der Konferenz ihre Bereitschaft erklärten, diese Ergebnisse in ihren täglichen Aktivitäten der NGOs und lokalen Projekten einzusetzen. Jeder Teilnehmer bekundete die Bereitschaft, die Sensibilisierung für das Projekt Volunteers 4 All und die verfügbaren Ergebnisse zu verstärken und Initiativen zur Förderung von Bildungssynergien im Bereich des Projekts zu unterstützen.